Die Auszahlungsgebühren-Falle

Hier schnappt die Falle zu. Wenn du Geld abheben willst, ist plötzlich eine Gebühr fällig, bevor du auszahlen kannst — und ein seriöser Broker verlangt nie Geld, damit du dein eigenes Geld bekommst.

Wie die Tore verschoben werden

In dem Moment, in dem du eine Auszahlung beantragst, taucht ein neues Hindernis auf: eine „Steuer", „Freigabegebühr", „Liquiditätsgebühr", „Anti-Geldwäsche-Einzahlung" oder „Verifizierungszahlung", die vor der Freigabe fällig sei. Jede Gebühr ist nur eine weitere Einzahlung, die du nie wiedersiehst — und hast du eine gezahlt, kommt die nächste.

Die Regel, die nie bricht

Ein seriöser Broker verlangt nie eine Einzahlung, damit du dein eigenes Geld herausbekommst. Auszahlungen können eine Identitätsprüfung beinhalten, aber nie eine Vorab-Zahlung. Jede Gebührenforderung vor der Auszahlung ist für sich schon nahezu schlüssiger Beweis für einen Scam.

Daran erkennst du es

  • Eine „Steuer" oder „Gebühr", die vor der Auszahlung verlangt wird
  • Neue Gebühren bei jeder gezahlten vorherigen
  • Auszahlungen „in Bearbeitung" ohne Ende oder wiederholt storniert
  • Druck weiterzutraden statt auszuzahlen
  • „Verifizierungs-Einzahlungen" zur Freigabe der Gelder

So schützt du dich

  • Zahle nie eine Gebühr, um dein eigenes Geld freizugeben
  • Behandle eine Gebührenforderung vor der Auszahlung als Betrugsbeweis
  • Dokumentiere die Forderung und melde sie Bank und Aufsicht
  • Stoppe Einzahlungen, sobald eine Auszahlung blockiert wird
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