Affiliate-Offenlegung

Wie wir verdienen

Transparenz zu unserem Geschäftsmodell

Transparente Darstellung unseres Geschäftsmodells: Affiliate-Provisionen, was sie sind, was sie nicht beeinflussen, und warum wir das offen sagen, während andere es verstecken.

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2026

Jede Broker-Vergleichsseite, die Sie je gelesen haben, wurde von Brokern bezahlt. Wir machen es genauso — aber wir verstecken es nicht. Diese Seite erklärt, wie BrokersRoom verdient, was unsere Affiliate-Beziehungen beeinflussen und was sie ausdrücklich nicht beeinflussen.

Unser Geschäftsmodell

BrokersRoom finanziert sich primär durch Affiliate-Provisionen. Wenn Sie über einen unserer Links bei einem Broker ein Konto eröffnen, erhalten wir vom betreffenden Broker eine Vermittlungsprovision. Diese Provision wird vom Broker bezahlt, nicht von Ihnen. Für Sie als Nutzer entstehen durch unsere Empfehlung weder direkte noch indirekte Mehrkosten.

Die Höhe dieser Provisionen variiert nach Broker und nach Art des Geschäftsmodells. Sie reicht von einstelligen Eurobeträgen für einfache Newsletter-Anmeldungen bis zu mehreren hundert Euro für qualifizierte Konto-Eröffnungen mit Ersteinzahlung. Bei manchen Brokern erhalten wir zusätzlich einen Anteil am späteren Handelsumsatz (sogenanntes Revenue Share). Diese Vergütungsstruktur ist branchenweit Standard.

Wir publizieren keine vollständige Liste der konkreten Provisionsbeträge pro Broker, da diese Konditionen vertraulich sind und sich häufig ändern. Wir bestätigen aber, dass eine geschäftliche Beziehung existiert, wenn Sie einen unserer Links nutzen.

Was Affiliate-Provisionen bei uns nicht beeinflussen

Dies ist der entscheidende Punkt — und der Punkt, an dem sich unser Modell von einem Großteil der Konkurrenz unterscheidet.

Rankings spiegeln nicht die Provisionshöhe wider

Ein Broker, der uns höhere Provisionen zahlt, wird nicht höher gerankt als ein Broker, der niedrigere Provisionen zahlt. Wenn unser Bewertungssystem (siehe Methodology) einen Broker mit niedriger Provision als besser einstuft, wird er als besser gerankt. Wir publizieren keine Pay-to-Rank-Positionen.

Forecasts werden durch Broker-Beziehungen nicht beeinflusst

Wenn wir einen Outlook für Gold, EUR/USD oder Bitcoin publizieren, basiert dieser auf unserer redaktionellen Analyse, nicht auf der Frage, welche Broker uns mehr zahlen würden, wenn unsere Leser bestimmte Marktbewegungen einpreisen.

Wir akzeptieren keine bezahlten Platzierungen

Es gibt auf BrokersRoom keine „Sponsored Content"-Artikel, keine bezahlten Broker-Reviews, keine Advertorials und keine Sponsoring-Deals, bei denen ein Broker für positive Berichterstattung zahlt. Wenn Sie irgendwo auf der Site einen Artikel finden, der sich wie ein verkappter Werbetext liest — bitte teilen Sie uns das mit, weil das nicht passieren soll.

Wir nehmen keine Geschenke oder Sondervergünstigungen von Brokern an

Konten, die wir zu Testzwecken eröffnen, werden mit eigenem Geld kapitalisiert. Reisen oder Veranstaltungen, zu denen uns Broker einladen, lehnen wir ab oder zahlen sie selbst.

Was Affiliate-Provisionen tatsächlich ermöglichen

Sie ermöglichen es uns, kostenlosen Zugang zu unseren Inhalten anzubieten. Kein Paywall, keine Pflicht-Anmeldung, keine versteckten Premium-Stufen. Unsere Forecasts, Broker-Reviews, Vergleichstabellen und Bildungsinhalte sind frei verfügbar, weil das Geschäftsmodell auf der Conversion-Seite finanziert wird.

Sie ermöglichen es uns auch, redaktionellen Anspruch in einem Bereich zu pflegen, in dem Aufmerksamkeitsökonomie und Boulevard-Listicles („Top 10 Trading-Hacks!") dominieren. Wenn wir uns über Werbeeinblendungen finanzieren müssten, würde das Volumen über Qualität triumphieren. Affiliate-basiert können wir uns auf wenige, gut recherchierte Stücke konzentrieren.

Wie wir Konflikte managen

Jeder Affiliate-basierte Publisher hat einen strukturellen Konflikt zwischen kommerziellen Interessen und redaktioneller Integrität. Wir managen diesen Konflikt durch drei klare Regeln:

Erstens: Die Bewertungs-Methodologie (siehe Methodology) ist transparent dokumentiert und auf zwölf gewichtete Kategorien festgelegt. Score-Vergaben sind reproduzierbar, nicht ad hoc. Niemand kann „einen besseren Score" durch höhere Provisionsangebote erkaufen.

Zweitens: Wenn wir über einen Broker schreiben, der uns überdurchschnittlich vergütet, ändert das nichts an der Analyse — wir erwähnen aber die spezifische Affiliate-Beziehung im Artikel, wenn sie über die normalen Branchenkonditionen hinausgeht.

Drittens: Bei Vergleichsartikeln zwischen mehreren Brokern werden die Vergleichskriterien vor der Vergleichserstellung festgelegt, nicht nachträglich angepasst, um einen bestimmten Broker zu bevorzugen.

Warum wir das offen sagen

Branchenüblich ist eine vage Affiliate-Disclosure in winzigen Buchstaben am Footer der Website, formuliert in juristischer Sprache, die niemand liest. Wir halten das für strategisch dumm — weil es das eigentliche Problem nicht löst (Leser wissen, dass Geld im Spiel ist, sie wissen nur nicht wie viel oder wofür).

Transparenz ist langfristig profitabler als Verschleierung. Wer einmal merkt, dass eine vermeintliche „Best Broker"-Empfehlung in Wahrheit eine bezahlte Platzierung war, kommt nicht wieder. Wer dagegen das ehrliche Geschäftsmodell versteht und beurteilt — und entscheidet, unseren Empfehlungen zu folgen, weil er sie für sachlich überzeugend hält — wird ein langfristiger Leser.

Das ist nicht idealistisch. Es ist das Geschäftsmodell, mit dem Sites wie NerdWallet, Wirecutter und Money.com Milliardenbewertungen erreicht haben. Affiliate-Erlöse plus redaktionelle Integrität. Beides geht zusammen, wenn man die Disziplin hat.

Was Sie als Nutzer wissen sollten

Wenn Sie einen Broker über einen unserer Links eröffnen, gilt für Sie der ganz normale Vertrag zwischen Ihnen und dem Broker. Wir sind kein Vermittler im juristischen Sinne, sondern Affiliate-Partner — wir bekommen eine Werbe-Provision, übernehmen aber keine Verantwortung für die Geschäftsbeziehung zwischen Ihnen und dem Broker.

Sie können selbstverständlich auch ohne unsere Links direkt zum Broker gehen. Sie bekommen dort exakt dieselben Konditionen — die Affiliate-Provision wirkt sich nicht auf den Endkunden-Preis aus.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten und einen Broker aus unseren Empfehlungen wählen, freuen wir uns über den Klick auf den Affiliate-Link. Wenn Sie sich gegen unsere Empfehlung entscheiden, ist das vollkommen in Ordnung — unsere Bewertungen sollen Ihnen helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen, nicht eine bestimmte Entscheidung erzwingen.

Fragen zum Geschäftsmodell?

Wenn Sie spezifische Fragen zu unseren Affiliate-Beziehungen haben, schreiben Sie uns über die Kontakt-Seite. Wir beantworten alle ehrlich gestellten Fragen ehrlich.

Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2026